Browny ist 10 Monate alt. Sie ist die Kleinste im Rudel. Trotz ihrer Winzigkeit ist sie die Fleißigste,Führsorglichste und Klügste. Sie ist optisch eine Schöhnheit. Handzahm und trotzdem mausisch. Ihre Mutter hat die 2 Jahresgrenze weit überscherschritten. Die Schwestern sind nett aber unscheinbar. Das Rudelchen braucht Zuwachs. Mit dem vorraussehbaren Ableben der Mama und gleichaltrigen Tanten ist in absehbarer Zeit zu rechnen. Noch sind sie gesund und munter. Im April feiern wir 3 Jahre.
Ich möchte Nachwuchs von Browny. Sie ist ohne Ende fürsorglich. Meine Frage:
Ist sie mit 10 Monaten zu alt für eine Erstgeburt? Ist ihr grazieler Körperbau (55g) zu gering für eine Schwangerschaft? Die Vermittlung der Nachkommen wäre bereits organisiert.
Gruß Wilma
Man muss keiner Maus eine Schwangerschaft zumuten, vor allem keiner kleinwüchsigen. Es gibt extrem viele Mäuse, die auf Grund unnötiger Vermehrung im Tierheim sitzen und ein schönes Zuhause verdient haben. Warum man privat vermehren muss, ist mir unverständlich. Von daher werde ich dazu keine Tipps geben außer: Wenn man eine Mäusegruppe vergrößern möchte, ist ein Tierheim die beste Adresse, ebenso tierschutzorientierte private Vermittlung. Dabei sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, entweder weibliche Mäuse aufzunehmen oder Böckchen aufzunehmen, die beim Tierarzt kastriert werden und nach der Kastrationsquarantäne von 4-6 Wochen in die Gruppe vergesellschaftet werden können.
Grüße
Candy
Ich möchte Nachkommen innerhalb meines Rudels.Wie gesagt ist die Vermittlung bei einem zuviel an Jungmäusen bereists geklärt. Die Aufnahme von traumatisierten Mausels aus dem Tierheim oder privater, überlasteter Haltung ec. brachte nur Ärger. Entweder der Neuzugang (VG nach allen Regeln ) wird vom Rudel akzeptiert und umgekehrt oder muß in Einzel/Schutzhaft. Und dann? Noch ein Terra? Gut zureden hilft bei Mäusen auch. Erfordert jedoch viel Geduld. Die habe ich. Mein beruhigendes Geplapper und spielerische Ablenkungsmanöver wirken. Vermenschliche ich meine Anvertrauten durch Beobachten und Eingreifen? Ist es unverantwortlich Kontrahenten durch ein leises Zischen auseinander zu treiben? Einige Mäuse aus meinem Rudel kennen dieses Geräusch nur zu gut und suchen Zuflucht auf meiner Schulter. Sind sie vermenschlicht weil sie sich dort sicher fühlen? Soll ich ihnen das Wohlbefinden auf meiner Schulter versagen weil Mäuse sich auf einer menschlichen Schulter nicht sicher zu fühlen haben? ....
Es gibt endlos viele Beobachtungen und Fragen welche das Wiki nicht beantworten kann. Ich will mit meinen Mausels psychologisch nicht experimentieren. Sie sind gut drauf und stabil in ihrem Rudel.
Ich denke Browny wird mit ihren 50g gerne 1x Mama werden. Die Schwestern und Tanten werden ihr beim Babysitting behilflich sein.
Bitte Candy
helfe mir meine Fehler gut zu machen. Niemals hatte ich böse Absicht. ich schrieb immer nach bestem Wissen und Gewissen. Meine Begeisterung war anscheinend zu groß.
Dem Wiki bin ich bedingt endwachsen. Meine Mausels und ich suchen direkte Ansprechpartner.
Gruß Billie und die Mausels
Hallo Wilma,
Vergesellschaftungen scheitern nicht, wenn man sich an die Regeln hält. Ich habe alle Mäuse, egal von woher, nach der Methode vergesellschaften können und vielleicht muss man ab und an einen Schritt zurückgehen und langsamer vorgehen, aber mit der nötigen Geduld klappt es schon.
Außerdem, wenn du jemanden hast, der dir Nachwuchs abnehmen würde, hättest du ja auch jemanden, der dir stattdessen einen evtl. Einzelgänger abnimmt, wobei ich mir schlecht vorstellen kann, warum das mit der Vergesellschaftung nicht klappen sollte...und dass Terrarien wegen der mangelnden Luftzufuhr nicht das richtige für die Mäusehaltung sind, solltest du inzwischen auch wissen.
Dass Mäuse zutraulich sein können, weiß ich. Ich hatte auch zutrauliche und weniger zutrauliche bisher. Aber ich lasse sie in ihrem Umfeld und ihrem Rudel und sehe sie als Beobachtungstiere. Für mich hat eine Maus nichts auf menschlichen Schultern verloren. Leider werden viele Verhaltensweisen von Mäusen oft fehlinterpretiert - zum Beispiel, wenn Halter die Mäuse rausnehmen, auf die Hand oder Schulter setzen und kraulen, wird oft die Schockstarre und das Augenschließen als Wohlbefinden missverstanden. Solche und andere Verhaltensweisen gilt es zu verstehen.
Wenn die Mäuse freiwillig auf die Hand kommen, ist das schön - oft ist es so, dass einfach das Gehege zu klein ist und jedes Öffnen und der "Kletterturm", der dann davorsteht, für den Bewegungsdrang genutzt wird. Klar gibt es Ausnahmen und besonders zutrauliche Tiere. Ich finde aber, dass ein Leben im Rudel artgerechter ist und man die Mäuse nur rausnehmen sollte, wenn es sein muss (Tierarztbesuch).
Dem Wiki entwachsen? Was da drin steht (Infos zusammengetragen von vielen langjährigen, tierschutzorientierten Mäusehaltern, ständig aktualisiert) hat dich doch von Anfang an nicht interessiert, ebensowenig alle Tipps und Hilfen, die man dir trotz aller Beleidigungen deinerseits angeboten hat. Du willst deine Mäuse so halten, wie es dir allein paßt und dich nicht auf Tipps und Hilfen einlassen. Das sieht man doch auch an deiner Antwort hier.
Ich bin strikt gegen Vermehrung und für Kastrationen bei Hunden, Katzen und auch bei Nagern. Die Tierheime quellen über vor heimatlosen Tieren, weil Halter es nicht auf die Reihe bekommen, ihre Tiere nicht zu verpaaren. "Unfälle" gibt es immer, aber wozu dann weiterhin bewußt vermehren, ohne Ahnung von Genetik, besonders noch mit kleinwüchsigen Tiere, bei denen Inzuchtschäden noch viel wahrscheinlicher sind?
Entweder du nimmst Rat und Hilfe an und setzt dieses um, oder du machst eben, was du für richtig hältst. Im letzteren Fall frage ich mich, was du speziell an Rat benötigst, wenn du diesen dann sowieso keinesfalls annimmst und umsetzt.
Grüße,
Candy