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Normale Version: Ich bin eine große Maus!
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Hallo Forengemeinde!
Meine Maus ist jetzt langsam extrem anhänglich geworden. Sie heißt Schwuppdiwupp, und sie verhält sich wie ein kleines Hündchen. Sie macht Männchen, hat die Vorderpfötchen angewinkelt und bettelt ständig von mir hochgenommen zu werden. Das Lockfutter sind Pinienkerne, schlafen tut sich unter meinem T-Shirt und stubenrein ist sie auch noch. Mein Veterenär sagt dazu: "Sie liebt mich, ich bin ihre große Maus!"

Inzwischen verkriecht sie sich unter meiner Zudecke, wenn ich gerade vorm PC liege oder Fernsehen schaue. Beunruhigt bin ich dabei nicht, solange sie sich direkt an meinem Körper ankuschelt. Da weiß ich immer wo sie ist und die Gefahr ist nicht so groß, dass ich sie möglicherweise erdrücke. Unter meinem T-Shirt ist sie auch schon mal eingeschlafen, was ich daran merkte, dass sie offensichtlich träumte. Meistens schläft sie dann bei mir, wenn sie vorher auf meiner Hand einige Pinienkerne verdrückt hatte und dadurch müde geworden ist. Nach spätestens zwei Stunden setze ich sie immer zurück zu meinen anderen Mäusen, wo sie dann immer sofort Wasser trinkt. Wenn ich dann unter meine Decke oder unter mein T-Shirt gucke, ist immer alles vollkommen sauber.

Gestern ist sie mir dann irgendwie ausgebüchst. Ich merkte das daran, als ich vom Rascheln wach wurde. Da sie zur Gattung "Mus Musculus" gehört, ist meine Wohnung ihre natürliche Umgebung. Jedenfalls nahm ich dann die Taschenlampe zur Hand und spürte sie auf. Als ich meine Hand zu ihr ausstreckte und sie rief, hüpfte sie mir sofort in meine Hand. Dann merkte ich, dass sie in meiner Hand ihre Schnauze so rieb, als wenn sie etwas Unangenehmes gegessen hatte. Als ich sie dann wieder zu den anderen Mäusen packte, trank sie ungewöhnlich viel. Später hatte ich sie dann bewusst auf meinem Hochbett freigelassen. Dabei ist sie dann mehrfach über meinen gesamten Körper gekrabbelt und hat es dann irgendwie geschafft vom Hochbett runter zu kommen. Jedenfalls war sie dann wieder zirka zwei Stunden in meiner gesamten Wohnung auf Wanderschaft. Als ich dann auf Toilette ging, kam sie mir dann wieder entgegen. Ich setzte sie dann wieder zu den anderen Mäusen, wo sie dann scheinbar tierisch Durst hatte.

Soll ich sie etwa wieder freigelassen? Denn es gibt möglicherweise Wege in die Nachbarwohnungen, wo sicher Mausefallen auf meine Lieblingsmaus warten. Ich will sie aber auch nicht zu lange in meinem Bett schlafen lassen, weil ich Angst habe selbst einzuschlafen. Trotzdem hört sie nicht auf zu betteln.
Hallo,
ist deine Maus ein Mus musculus oder eine Mus musculus domestica?
Im Grunde jedoch egal.
Deine Maus Liebt dich nicht, sie ist nur zutraulicher und hat einen höheren Bewegungsdrang, den sie durch dich ausleben kann.

Was mir an deinem Bericht jedoch schmerlich aufgefallen ist, deine Maus hat in dem erbettelten "Auslauf" keine Chance in ihr angestammtes Heim zu Futter und Wasser zurück zu kehren.
Weswegen sie auch trinkt wie eine verrückte, wenn du der Meinung bist genug zu haben.

Sie frei in der Wohnung laufen zu lassen ist sogar lebensgefährlich für sie, da es tausende Gefahrenquellen gibt. Giftige Stoffe in allen möglichen Bereichen, herab oder umfallende Gegenstände, Stromschläge durch angeknabberte Leitungen und vieles mehr.

Gib ihr wenn sie raus will, einen Auslauf in den sie selbst kann und auch wieder allein zurückkehren kann und du wirst sehen, das sie zum Schlafen ihre Gruppe und ihr Nest und nicht dein T-Shirt bevorzugt.
Also sehr zahme Mäuse als Krank zu betrachten halte ich nun für extrem übertrieben.
Wenn man sich täglich ein bis zwei Stunden mit seinen Mäusen beschäftigt, ohne sie aus dem Käfig zu fischen einfach sich davor setzen und ihnen Gelegenheit geben zu einem zu kommen, gehört man irgendwan zum Rudel.
Das ist nicht krank sondern normal Wink

Dann gibt es auch Exemplare mit erhöhtem Bewegungsdran, die dann ihren täglichen Auslauf auf dem großen Bruder verlangen und sobald die Käfigtüre aufgeht auch auf einen klettern.

In meiner 5 Jährigen Mäuselaufbahn hatte ich bisher 10 solcher Mäuse und die wurden bis auf zwei (die hatten später Tumore) alle 2 bis 2,5 Jahre alt.
Wenn du den Satz umstellst, stimme ich dir zu Wink
Kranke Mäuse die ihr Ende nahen sehen werden oft plötzlich sehr Zahm, ich kenne jedoch keine zahme Maus die wegen ihrer Zahmheit als Krank zu bezeichnen wäre.

Einen Auslauf im Ungesicherten Zimmer/Wohnung ist auch wirklich nicht gut, ein Spezielles Mäusezimmer wo alle Gefahrenquellen beseitigt sind, wieder etwas anderes.

Ich gewähre meinen regelmäßig Auslauf auf einer Coutch von der sie alleine nicht runter können, in dem ich eine Rampe vom Käfig zur Coutch lege.

Meist liege ich dann mit einer Decke auf der Coutch und lass die Nasen auf mir rum turnen. Manchmal schlafen sie auch bei mir angekuschel oder ich bekomme den Bart geputzt Big Grin

Jedoch entscheiden sie selbst ob und wie lange sie bei mir sind und haben jederzeit Zugang zu Futter und Wasser.

Wenn man sich genügend und regelmäßig mit den Kleinen beschäftigt gehört man einfach zum Rudel. Da von Liebe zu sprechen halte ich für übertrieben. Man gehört für sie dann einfach dazu.
Und solche sätze von jemand der den Mut zur offenhaltung hat *Kopfschüttel*

Ich glaube die Gefahr das eine Deiner Mäuse ausbüchst und Kabel anfrisst dürfte höher sein als das mir eine Von der Coutch fällt oder ich dabei einschlafe. Wink

Auch frage ich mich wo ich was von Kuscheltier geschrieben hab *Kopfkratz*
Genau wie beim Auslauf, wenn man alles richtig macht passiert da auch nichts Wink
Hab ich nicht auch geschrieben, das ein Auslauf in der Wohnung nicht gut geht, es sei denn es ist ein speziell hergerichtetes Mäusezimmer?

Du bist also der Meinung, ich solle den Mäusen verbieten sich zu mir zu legen, nur weil du es als nicht gut empfindest?
Glaube jedoch das wird sie nicht im geringsten interessieren wenn ich sage Candy mag das nicht also dürft ihr nicht. Rolleyes
Ist ja auch ok das es deine Meinung ist, ich urteile ja auch nicht über deine Offenhaltung Wink
Dann lass jedoch auch anderen ihre, ohne sie schlecht zu machen.
Zwingt dich ja keiner deinen Auslauf zu geben auch wenn es dir deine Nasen danken würden Wink
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