12-28-2006, 03:41 AM
hallo,
so, ich hab hier mal was Interessantes zum Thema Taurin rausgesucht:
so, ich hab hier mal was Interessantes zum Thema Taurin rausgesucht:
Zitat:
Chemische und physikalische Eigenschaften [Bearbeiten]
Taurin, 2-Aminoethansulfonsäure, ist eine weiße, kristalline Substanz. Die technische Qualität schmilzt bei etwa 300°C (wobei sie sich auch schon zersetzt) und ist bis zu ca. 100g/l in Wasser löslich. Taurin bildet als Aminosulfonsäure auch Salze wie z.B. das Natriumtaurinat (CAS-Nr. 7347-25-3; Kenn-Nr. 2781).
Taurin wird industriell aus Ethen, Ammoniak und Natriumsulfit synthetisiert.
Biologische Eigenschaften [Bearbeiten]
Taurin ist eine biologisch wichtige chemische Verbindung. Der erwachsene menschliche Körper kann Taurin aus den Stoffen Cystein und Vitamin B6 (Pyridoxin) selbst herstellen. Eine Zufuhr durch Nahrungsmittel ist daher bei Erwachsenen nicht nötig. Auch Hunde können Taurin selbst herstellen, Katzen jedoch nicht.
Bekannt ist Taurin als Zusatz in Energy Drinks. Beispielsweise enthält Muttermilch pro Liter eine Konzentration zwischen 25 bis 50 Milligramm an Taurin. Eine Dose (250 mL) eines bekannten Energy Drinks enthält 1000 Milligramm (1g) Taurin, ein Erwachsener mit 70 kg Gewicht hat ungefähr 70 Gramm Taurin im Körper. Dies findet sich vor allem in Muskeln, Gehirn, Herz und Blut.
Wirkung auf den (menschlichen) Körper [Bearbeiten]
Taurinmangel führt im menschlichen Körper zu Störungen des Immunsystems und im Tierversuch wurde eine entzündungshemmende Wirkung von Taurin festgestellt [1]. Forscher der School of Pharmacy der Universität London stellten einen umkehrenden Effekt von Taurin auf durch von Alkohol hervorgerufene Leberschäden fest [2]. In einer Studie mit Ausdauersportlern konnte kein leistungssteigernder Effekt nachgewiesen werden (EU.L.E.n-Spiegel 1995/H.1/S.6-7). Im Tierversuch bei Ratten senkte Taurin den Blutdruck und führte bei gleichzeitiger Gabe von Salz zu einer lebensbedrohlichen Hypernatriämie (EU.L.E.n-Spiegel 1996/H.5/S.9).
Mythen [Bearbeiten]
- Bullensperma-Mythos: Durch die Assoziation von Stier mit Kraft und Ausdauer wird wohl zumindest eine verkaufsfördernde Wirkung erzielt, während die physiologische Wirkung auf den Körper, welcher Art auch immer, dagegen nicht eindeutig bestimmt werden kann.
- Bullenblut-Mythos: Auch hier soll wohl auf den Verkauf abgezielt werden; wahr ist, dass Taurin – sofern es nicht, wie normalerweise üblich, synthetisch hergestellt wird – aus Bullenleber gewonnen werden kann.
- Bullenurin-Mythos: Auch dieser hält sich hartnäckig und hat mit der Farbe der Energy Drinks zu tun, die Ähnlichkeiten mit den Ausscheidungen der Tiere aufweist.
Quelle:http://www.wikipedia.de
Taurin, 2-Aminoethansulfonsäure, ist eine weiße, kristalline Substanz. Die technische Qualität schmilzt bei etwa 300°C (wobei sie sich auch schon zersetzt) und ist bis zu ca. 100g/l in Wasser löslich. Taurin bildet als Aminosulfonsäure auch Salze wie z.B. das Natriumtaurinat (CAS-Nr. 7347-25-3; Kenn-Nr. 2781).
Taurin wird industriell aus Ethen, Ammoniak und Natriumsulfit synthetisiert.
Biologische Eigenschaften [Bearbeiten]
Taurin ist eine biologisch wichtige chemische Verbindung. Der erwachsene menschliche Körper kann Taurin aus den Stoffen Cystein und Vitamin B6 (Pyridoxin) selbst herstellen. Eine Zufuhr durch Nahrungsmittel ist daher bei Erwachsenen nicht nötig. Auch Hunde können Taurin selbst herstellen, Katzen jedoch nicht.
Bekannt ist Taurin als Zusatz in Energy Drinks. Beispielsweise enthält Muttermilch pro Liter eine Konzentration zwischen 25 bis 50 Milligramm an Taurin. Eine Dose (250 mL) eines bekannten Energy Drinks enthält 1000 Milligramm (1g) Taurin, ein Erwachsener mit 70 kg Gewicht hat ungefähr 70 Gramm Taurin im Körper. Dies findet sich vor allem in Muskeln, Gehirn, Herz und Blut.
Wirkung auf den (menschlichen) Körper [Bearbeiten]
Taurinmangel führt im menschlichen Körper zu Störungen des Immunsystems und im Tierversuch wurde eine entzündungshemmende Wirkung von Taurin festgestellt [1]. Forscher der School of Pharmacy der Universität London stellten einen umkehrenden Effekt von Taurin auf durch von Alkohol hervorgerufene Leberschäden fest [2]. In einer Studie mit Ausdauersportlern konnte kein leistungssteigernder Effekt nachgewiesen werden (EU.L.E.n-Spiegel 1995/H.1/S.6-7). Im Tierversuch bei Ratten senkte Taurin den Blutdruck und führte bei gleichzeitiger Gabe von Salz zu einer lebensbedrohlichen Hypernatriämie (EU.L.E.n-Spiegel 1996/H.5/S.9).
Mythen [Bearbeiten]
- Bullensperma-Mythos: Durch die Assoziation von Stier mit Kraft und Ausdauer wird wohl zumindest eine verkaufsfördernde Wirkung erzielt, während die physiologische Wirkung auf den Körper, welcher Art auch immer, dagegen nicht eindeutig bestimmt werden kann.
- Bullenblut-Mythos: Auch hier soll wohl auf den Verkauf abgezielt werden; wahr ist, dass Taurin – sofern es nicht, wie normalerweise üblich, synthetisch hergestellt wird – aus Bullenleber gewonnen werden kann.
- Bullenurin-Mythos: Auch dieser hält sich hartnäckig und hat mit der Farbe der Energy Drinks zu tun, die Ähnlichkeiten mit den Ausscheidungen der Tiere aufweist.
Quelle:http://www.wikipedia.de