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Normale Version: Myco Mäuse mit gesunden Mäusen Vergesellschaften ???
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Hallo,
ich halte schon seit mehreren Jahren Farbmäuse, aber im Moment weiß ich nicht so richtig was ich machen soll. Ich hoffe mal ihr könnt mir dabei etwas helfen bzw dazu eure Meinung sagen.
Im Moment hab ich insgesamt 6 Mäuse. 2 Mäuse wohnen in einer Voliere die anderen 4 im Moment in einem großen Käfig. Die beiden Mäuse die in der Voliere wohnen haben sehr stark Probleme mit Mykoplasmen. Das Weibchen kommt damit relativ gut zurecht, mein Kastrat dagegen sitzt nur noch rum und frisst auch relativ wenig er macht mir eigentlich schon über Wochen Sorgen. Baytril hat nicht angeschlagen im Moment bekommt er Nagertropfen die speziell für Bronchialleiden sind, aber aktiver ist er damit auch nicht geworden. Hab mir schon öfters überlegt ihn einschläfern zu lassen aber er frisst eben noch, von daher bin ich mir sehr unsicher ob es ihm wirklich so schlecht geht und er leidet oder ob auch das Alter ein bisschen dazu kommt. Leider wird er von dem Weibchen immer verscheucht wenn er wo sitzt wo sie auch hin will. Sie sind zwar zu zweit aber haben nicht wirklich Gesellschaft, da sie sich eben aus dem Weg gehen. Ursprünglich wollte ich meine anderen 4 Mäuse dazu setzen aber ich hab Angst das sie sich anstecken. Das Mäusemädchen ist seit ihre anderen Damen,die vorher noch mit ihr gewohnt haben, die aber nun gestorben sind, auch viel träger und verschlafener geworden. Ich denke sie langweilt sich. Wenn mein Kastrat nun sterben würde, wäre sie ganz allein aber wie gesagt weiß ich nicht ob ich es riskieren soll die anderen zuzusetzen. Andererseits würde vllt auch mein Kastrat wieder fitter werden. Was würdet ihr den machen die anderen zusetzen oder lieber nicht. Mit was könnt ich den meinen Kastrat noch behandeln. danke schonmal

Sirimaus
Hallo ich, wir haben ein ähnliches Problem. Meine alteingesessene weiße Mausebande ( alle über 2 Jahre alt ) haben Schnupfen. Sie leben ganz gut damit. Ständige Tierarztbesuche und Antibiotikaverabreichungen habe ich aufgegeben. Der Transportstress steht in keinem Vergleich. Ich habe eine Mausemama mit 9 Babys in einem seperaten 80ger Aqua. Noch sind die Babys klein und das Gehege muß erst einmal erkundet werden. Ich möchte diesen quirrligen Mausehaufen in das große Gehege umsetzen. Die Altmäuse aus beiden Gehegen kennen sich und benutzen mich täglich als gemeinsames Turngeät. Nadu bleibt trotz ständigen Kontakt gesund. Inzwischen hüpfen die Babys quehr ab und lassen sich von ihren Schnupfentanten betüddeln. Dann heim zu Mama Nadu. Offener Lebensraum uneingeschränkt.....Vertrauen endlos.
Daumendrück
Wilma
Huhu,

wie lang hast du denn Baytril gegeben und in welcher Konzentration? Nicht übers Trinkwasser, oder?

Hier sind noch weitere Infos:
http://wiki.mausebande.com/farbmaus/atem...krankungen

An Deiner Stelle würde ich schon eine Vergesellschaftung versuchen, schön langsam eben - http://wiki.mausebande.com/farbmaus/vergesellschaftung

Viel Glück!

LG
Candy

Sirimaus schrieb:
Hallo,
ich halte schon seit mehreren Jahren Farbmäuse, aber im Moment weiß ich nicht so richtig was ich machen soll. Ich hoffe mal ihr könnt mir dabei etwas helfen bzw dazu eure Meinung sagen.
Im Moment hab ich insgesamt 6 Mäuse. 2 Mäuse wohnen in einer Voliere die anderen 4 im Moment in einem großen Käfig. Die beiden Mäuse die in der Voliere wohnen haben sehr stark Probleme mit Mykoplasmen. Das Weibchen kommt damit relativ gut zurecht, mein Kastrat dagegen sitzt nur noch rum und frisst auch relativ wenig er macht mir eigentlich schon über Wochen Sorgen. Baytril hat nicht angeschlagen im Moment bekommt er Nagertropfen die speziell für Bronchialleiden sind, aber aktiver ist er damit auch nicht geworden. Hab mir schon öfters überlegt ihn einschläfern zu lassen aber er frisst eben noch, von daher bin ich mir sehr unsicher ob es ihm wirklich so schlecht geht und er leidet oder ob auch das Alter ein bisschen dazu kommt. Leider wird er von dem Weibchen immer verscheucht wenn er wo sitzt wo sie auch hin will. Sie sind zwar zu zweit aber haben nicht wirklich Gesellschaft, da sie sich eben aus dem Weg gehen. Ursprünglich wollte ich meine anderen 4 Mäuse dazu setzen aber ich hab Angst das sie sich anstecken. Das Mäusemädchen ist seit ihre anderen Damen,die vorher noch mit ihr gewohnt haben, die aber nun gestorben sind, auch viel träger und verschlafener geworden. Ich denke sie langweilt sich. Wenn mein Kastrat nun sterben würde, wäre sie ganz allein aber wie gesagt weiß ich nicht ob ich es riskieren soll die anderen zuzusetzen. Andererseits würde vllt auch mein Kastrat wieder fitter werden. Was würdet ihr den machen die anderen zusetzen oder lieber nicht. Mit was könnt ich den meinen Kastrat noch behandeln. danke schonmal

Sirimaus

Meine 2 haben 2,5% Baytril bekommen oral, also direkt über die Spritze in den Mund. Die letzte Kur hat auch nix gebracht die hab ich am Sonntag beendet bei beiden ist alles unverändert. Ich werd sie wohl jetzt so lassen, fressen tun sie ja Gott sei dank. Ich geh mitlerweile davon aus das das Lungengewebe eben schon beschädigt wurde und da kann ich mit Baytril nicht mehr viel bewirken, nur dass ich eben Sekundärkeime abhalten kann.
Ich bin mit der Vergesellschaftung immernoch am überlegen, da ich eben auf der einen Seite nicht riskieren will, dass die anderen 4 Gesunden das gleiche Schicksal trifft, andererseits würd ich gern alle zusammen lassen, dann würde sich die beiden Myco Mäusesicherlich auchwieder mehr bewegen.
Inzwischen habe ich die gesunde Mausemama mit ihren Töchtern in das große Gehege zu den Schnupfennasen gesetzt. Das Kinderzimmergehege bewohnen jetzt die Böckchen. Für ein 3. Gehege habe ich keinen Platz. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Meine 3 Weißen genesen nicht vollständig trotz ständiger By-Behandlung unter tierärztlicher Aufsicht. Die Lebensqualität meiner Schnupfies ist ok aber eben nicht optimal. Von Niesatacken geplagt überlassen sie das heißbegehrte Laufrad kampflos den Gesunden. Ich habe Angst daß diese sich anstecken. Die Gesunden haben ein eigenes Nest gebaut. Möglichst weit weg von den Schnupfies. Ist das ein Zeichen von instingtiven Selbstschutz oder der Zusammenhalt von Mutter und Töchtern? Das Mädelrudel funktioniert prima. Ich bin verzweifelt. Alle sind wunderbare Lebewesen. Wir brauchen dringend Rat. Chronisch Kranke weg um die Gesunden vor Ansteckung zu schützen? Niente. Ich weiß bis dato nicht exakt warum meine weißen ständig unpässlich sind. Ich habe den Verdacht daß meine Schneebällchen außnahmlos Labormäuse sind. Bewußt mit labielem Immunsysthem gezüchtet. Schweinerei. Hilft ja nix. Ich geb sie nicht auf so lange sie spielen, schmusen, Schabernack treiben, gesunden Appetit haben und nicht müde werden alle Grenzen tagtäglich neu aus zu testen. Aber was falls das Immunsysthem der Bunten auch versagt?
In Hoffnung auf Rat
Wilmas Mausels

Sirimaus schrieb:
Meine 2 haben 2,5% Baytril bekommen oral, also direkt über die Spritze in den Mund. Die letzte Kur hat auch nix gebracht die hab ich am Sonntag beendet bei beiden ist alles unverändert. Ich werd sie wohl jetzt so lassen, fressen tun sie ja Gott sei dank. Ich geh mitlerweile davon aus das das Lungengewebe eben schon beschädigt wurde und da kann ich mit Baytril nicht mehr viel bewirken, nur dass ich eben Sekundärkeime abhalten kann.
Ich bin mit der Vergesellschaftung immernoch am überlegen, da ich eben auf der einen Seite nicht riskieren will, dass die anderen 4 Gesunden das gleiche Schicksal trifft, andererseits würd ich gern alle zusammen lassen, dann würde sich die beiden Myco Mäusesicherlich auchwieder mehr bewegen.


Hallo,

Nur weil Baytril nicht wirkt, ist dies noch kein Grund aufzugeben. Es gibt noch genügend andere Medis, die Abhilfe schaffen könnten, frag mal deinen TA.

Trennen würde ich im Übrigen nicht, dies setzt den kranken Tieren nur unnötig zu.

Gruß,
Benny

Ich habe meine Schnupfies, wie bereits gepostet, von den gesunden Mädels getrennt um eine Ansteckung zu vermeiden. Ich behandle weiter mit By nach der notwendigen Pause. Es hilft nicht. Schnupfen bleibt. Meine Frage des Ansteckungsriesikos ist nicht beantwortet. Die bunten Babys sind inzwischen 6 Wochen alt, groß kräftig und mausfidel. Mamamaus Nadu ist Tochter von "domestizierter" Wildmaus und Futtermaus. Pappa Imhothep eine ausgediente Labormaus. Könnte sein daß diese Nachkommen ein besseres Immunsysthem haben als meine Bienies. ? Die isolierten Bienies (3) leben zur Zeit in einer kleinen Volliere. Eher hoch als weit. Klettern super. Rennen unmöglich. So kann das nicht bleiben. Bei der täglichen Pflege wollen sie immer raus, sausen meinen Arm hinauf bis unter meine Haare und niesen mir ins Ohr. Vergangene Woche ist Suse gestorben. Sie hatte auch Schnupfen. Nichts und Niemand konnte ihr helfen. Ihren 3. Geburtstag hat sie nicht erlebt. Ihre Töchter, die Schnupfies, sind erst 9 Monate alt. Ich würde sie gerne ins Mädelgehege zurücksetzen. In der Volliere verlieren die weißen Nasen auf Dauer ihren Lebensmut. Ich bin so hilflos mit meiner Unendschlossenheit zwischen der Gesundheit der einen und der Lebensqualität der anderen entscheiden zu müssen.Da ich nicht über das notwendige Wissen verfüge, bin ich  auf den Rat meiner Mitmenschen angewiesen....Schnupfenbienies zurück nach Hause?!?
Bitte sofort antworten. Die Bienies wollen heim. Ich weiß nicht wie lange ich dem Bitten an der Glasscheibe noch widerstehen kann. Ich weiß nicht ob das Sinn macht......
Ratlos und zu feige das zu tun was die Mausels wünschen. Schlimmstenfalls werden alle krank.
Total von der Rolle
Wilma
Hallo,

Ich glaube, in diesem Thread wurde schonmal was zum krankheitsbedingten Trennen gesagt, oder?

Trennen, nur wegen einer "einfachen" Infektion ala Schnupfen etc. ist sinnlos. Nach erfolgreicher Behandlung müssten die Mäuse ja wieder zu den anderen vergesellschaftet werden, was enormer Streß bedeutet. Und eben dieser Streß begünstigt Atemwegsinfektionen.

Zitat:
Schnupfenbienies zurück nach Hause?!?


Siehe oben. Ja, aber mit einer ordentlichen (!) Vergesellschaftung.
Heißt aber nicht, das die Behandlung aufgegeben werden kann!
Hast du schon Baytril, Tetraseptin versucht?
Sprich deinen Tierarzt mal drauf an!

Lieben Gruß,
Benny

Sirimaus schrieb:
Hallo Piretj,

in meinen fall ist es ja nicht so das ich die Mäusels getrennt habe,sondern das sie noch gar nicht zusammen waren. Was würdest du den machen in meinem fall die neuen Mäuse zusetzen oder lieber doch getrennt halten.


Während der AB-Behandlung getrennt halten und nach Genesung ggf. vergesellschaften.

Auch von mir der Rat an Sirimaus - wenn neue Mäuse dabei sind, erst kurieren und dann vergesellschaften.

http://wiki.mausebande.com/farbmaus/methoden

Wenn Tiere erkältet sind, u.U. auch die Haltungsbedingungen überdenken; 20 Grad konstant halten und auf zugfreie Umgebung achten.

Tipps für zusätzliche Wärmequellen:
http://wiki.mausebande.com/farbmaus/waermequellen

Zusammengefaßt gibt es alle wichtigen Infos zu Erkältungen bei Farbmäusen nach wie vor hier:

http://wiki.mausebande.com/farbmaus/atem...krankungen

Wichtige Tipps zur Medikamentengabe:

http://wiki.mausebande.com/farbmaus/medikamentengabe

Grüße
Candy
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