hallo ihr,
ich habe folgendes problem und hoffe dass ihr mir helfen könnt!
da meine beiden farbmäuse einander gemoppt habaen habe ich mich schlau gemacht und gelesen dass ungerade gruppenzahlen wohl kein problem bei mäusen sind und eine weitere maus helfen könnte. habe mir leider die seite nicht gemerkt...
die beiden "alten" sind ein 3/4 jahr alt, die neue ist ca. 2mon alt ( angeblich geht die vergesellschaftung mit jungen weibchen am besten???)
ich habe sie in der badewanne zusammengeführt, neutrales gebiet also und als das gut geklappt hat habe ich sie in den käfig getan.
seitdem geht eine der beiden älteren wohl immer auf die kleine los, sie quietscht herzzerreißend. ich habe sie ein paarmal wieder rausgenommen, aber ich kann sie ja nicht alleine halten!
was habe ich falsch gemacht, bzw. was muss ich ändern, damit die kleine nicht mehr belästigt wird?
vielen dank
mlg
lena
hallo ihr,
ich habe folgendes problem und hoffe dass ihr mir helfen könnt!
da meine beiden farbmäuse einander gemoppt habaen habe ich mich schlau gemacht und gelesen dass ungerade gruppenzahlen wohl kein problem bei mäusen sind und eine weitere maus helfen könnte. habe mir leider die seite nicht gemerkt...
die beiden "alten" sind ein 3/4 jahr alt, die neue ist ca. 2mon alt ( angeblich geht die vergesellschaftung mit jungen weibchen am besten???)
ich habe sie in der badewanne zusammengeführt, neutrales gebiet also und als das gut geklappt hat habe ich sie in den käfig getan.
seitdem geht eine der beiden älteren wohl immer auf die kleine los, sie quietscht herzzerreißend. ich habe sie ein paarmal wieder rausgenommen, aber ich kann sie ja nicht alleine halten!
was habe ich falsch gemacht, bzw. was muss ich ändern, damit die kleine nicht mehr belästigt wird?
vielen dank
mlg
lena
Hallo Lena,
hier habe ich einen Infolink für Dich:
http://wiki.mausebande.com/farbmaus/vergesellschaftung
bzw.
http://wiki.mausebande.com/farbmaus/methoden
Das muss ein wenig langsamer vonstatten gehen, dann klappt es auch bestimmt.
Viel Glück für die Mäuse! Nach der Methode hat es bei mir IMMER funktioniert. Einfach schön langsam machen 
LG
Candy
Vollkommen normal daß ein Neuzugang seine Position in einer Gruppe erst mal erarbeiten muß. Da kann es schon mal zu Piepereien kommen. Ernsthafte Konflikte gab es bei meinen Damen nie. Das Gezerre um das schönste Stück Klopapierschnipsel hat sich auch schnell erledigt. Letztendlich wurde es sowiso in ein und dem selben Nest verbaut. Zur Zufriedenheit Aller.
Gruß Wilma mit Mausels
Hups! Eine Maus welche liebevoll geputzt wird piept leise vor Vergnügen. Angstpiepen klingt anders und Maus würde weglaufen.
@ Candy. Bist echt hilfreich hier. Schiebst die Leute weiter. Bist anscheinend nicht kompetent oder nicht mutig genug eine eigene Meinung zu haben. Ist mir einfach nur so aufgefallen. Leute wie Du fördern nicht gerade die Aufrechterhaltung einer Informationsvielfalt.
W.
Wieso sollte Candy all das noch mal schreiben, was dort schon in konzentrierter Form, gut aufgearbeitet, und als ausführliche und perfekt zur Frage passende Antwort dokumentiert ist?
Wieso das Rad neu erfinden? Das Wiki beantwortet die Fragen sicherlich wesentlich kompetenter, als es irgend ein User hier schreiben könnte...
Ein "Vergnügungspiepsen" gibt es definitiv nicht! Mäuse kommunizieren untereinander im für Menschen nicht hörbaren Ultraschallbereich.
Ein für den Menschen hörbares Piepsen kann mehrere Ursachen haben:
* Panik - dabei in Abwehrhaltung: aufrecht auf den Hinterbeinen sitzend, die Vorderpfoten schützend leicht oder ganz angehoben, meist Augen dabei (leicht) zugekniffen - Blickrichtung auch oft nach oben gerichtet - das Panikpiepsen kann extrem laut sein
* Fiepsen bei Jagden
* Fiepsen bei Schmerz
* Putzfiepsen - kurze, stoßartige Piepser, periodisch (ca. 1/2-Sekunden bis Sekundentakt), und die Lautstärke ist an die Intensität des Putzens angepasst - lässt sich aber sehr eindeutig von den anderen Fiepsversionen abgrenzen
Das Putzfiepsen ist normal, die anderen Gründe muss man sehr sorgfältig beobachten, denn es kann eine Vorstufe zur Eskalation sein.
Bei Jagereien würde ich nicht so weit gehen und sagen, dass es nur Angst ist, da kommt sicherlich auch noch Aufregung dazu, und es ist IMHO auch noch zum Teil Beschwichtigungsstrategie (ähnlich wie bei dem Putzfiepen auch).
Jagereien sind in so fern normal, da die Gruppenhierarchie ein dynamischer Prozess ist, der eben durch dominantes Auftreten gegenüber den Mitbewohnern ausgehandelt wird. Da ist es normal, dass es auch mal etwas ruppiger zur Sache geht. Allerdings kann so eine Rangordnungsklärung auch mal eskalieren, wenn man zwei Dickkopfmäuse oder Zicken hat, die einfach partout nicht klein bei geben wollen. Daher unbedingt genau beobachten, denn wenn eine Maus von der 'Gesellschaft' ausgeschlossen wird, wird es schnell lebensgefährlich. Auch darf es bei den Rangordnungsstreitereien niemals zu Verletzungen kommen, an sonsten ist definitiv was faul an der Sache.
Leider gibt es auch mal Mäuse, die Psychopaten sind. Das kommt besonders häufig dann vor, wenn die Mäuse ihr ganzes Leben in zu kleinen Behausungen gelebt hatten, und somit nie ein Revier kannten, oder wenn sie zu früh von adulten Tieren getrennt wurden, so dass sie nie Sozialverhalten und Unterordnung lernen konnten.
@ Candy. Bist echt hilfreich hier. Schiebst die Leute weiter. Bist anscheinend nicht kompetent oder nicht mutig genug eine eigene Meinung zu haben. Ist mir einfach nur so aufgefallen. Leute wie Du fördern nicht gerade die Aufrechterhaltung einer Informationsvielfalt.
W.
Hallo Wilma,
wenn meine eigene Meinung mit Informationsseiten, die von vielen erfahrenen Usern über Jahre zusammengetragen wurden, übereinstimmt, dann teile ich diese auch sehr gern mit anderen.
Da ich durch genau diese Tipps meine eigene Mäusehaltung über die letzten bald zweieinhalb Jahre optimiert habe, und speziell was die Vergesellschaftung angeht, sehr gute Erfahrungen gemacht habe, ist es mir wichtig, andere Halter vor Fehlern zu bewahren, da Fehler immer zu Lasten der Tiere gehen.
Ich befasse mich in meiner knapp bemessenen Freizeit gern in dem mir möglichen Rahmen mit den hier (in einem unmoderierten und weitgehend inaktiven Forum) aufkommenden Fragen und habe das sehr oft auch Dich betreffend sehr geduldig getan.
Geduld bringt allerdings leider manchmal recht wenig - ich zwinge ja niemanden, mal ein paar Links anzuklicken und ein paar Texte aufmerksam zu lesen, sich zu informieren, Tipps umzusetzen, seine Tiere artgerecht zu halten und zu behandeln.
Hier noch ein Infolink für Dich:
http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette
Candy
<°+++><
ja, das wird dann wohl doch das putzfiepen sein...
aber es klingt schon heftig... beim gejagt werden fiiept sie auch, ist das angst?
Meine jüngste Maus hat anfangs auch sehr viel gefiept bei allem, war auch sehr nervös und nicht gewohnt, dass sich andere ihr nähern. Das hat sich allerdings nach ein paar Tagen beruhigt, zum Glück.
Wenn es sich wirklich nach Panik anhört, lieber nochmal kleiner setzen - schön darauf achten, dass der Gruppengeruch sich gut aufbauen kann, und erst mal kein Inventar (nur Futter/Wasser). Angstmäuse gibt es durchaus, aber natürlich sollen die nicht zu panisch werden.
Viel Glück weiterhin! Das klappt schon! 