Hallo,
Erstmal: Hübsche Kerlchen;-)
Den Plastiknapf, wie auf Bild 2 u. 3 zu erkennen, würde ich entfernen.
Verschluckte Plastikteile können schlimme Verletzungen verursachen, welche bis zum tod führen können.
Falls das auf dem letzten Bild eine Gitterebene ist, erkennt man nicht so super, würde ich die ebenfalls entfernen. Die Mäusschen können mit den Füßchen in den Gittern hängen bleiben u. sich Verletzungen zuziehen. Außerdem ist's mit Sicherheit nicht angenehm, dauernd auf Gittern laufen zu müssen. Besser wären hier Holebenen, am besten zuvor mit sabberlack behandeln.
Böckchen verstehen sich in den seltensten Fällen ein Leben lang. Meist kommt es, bei den einen früher, bei den anderen später, zu üblen Revierkämpfen, welche mit dem Tod eines o. gar beider Kontrahenten enden können. Daher ist eine Kastration beider Böckchen unabdingbar. Außerdem lässt der doch recht starke Böckchenduft nach der Kastra stark nach u. die beiden können Damengesellschaft bekommen.
Liebe Grüße,
Benny
Hallo Mina,
herzlich Willkommen im Mausforum!
Echt süß die kleinen!
Also... nur als Hinweis: Mit einer Kastration wäre ich äußerst vorsichtig. Zu häufig sterben Mäuschen dabei.
Wenn, dann bitte nur von einem "Mäuse-Narkose" erfahrenen Tierarzt durchführen lassen.
Noch eine Frage: Warum heißen die beiden denn Uschi und Gabi???
Sind sie womöglich schon kastriert?
Viele Grüße,
Admin
Also... nur als Hinweis: Mit einer Kastration wäre ich äußerst vorsichtig. Zu häufig sterben Mäuschen dabei.
Sicherlich ist eine Kastra u. die damit verbundene Narkose kein Sapziergang für's Mauserl. Aber hier stellt sich die Frage:
Entweder die Kastra, die im übrigen, sofern vom erfahrenen TA durchgeführt, in den meisten Fällen gut geht, über sich ergehen lassen o. ein Leben lang unter heftigen Beisereien leiden u. womöglich auf engstem raum leben müssen?
Ich würde ganz klar die Kastra vorziehen.
Wenn, dann bitte nur von einem "Mäuse-Narkose" erfahrenen Tierarzt durchführen lassen.
Soll wohl heißen, via Inhalationsnarkose?
Injektionsnarkose ist doch um einiges riskanter als Inhalationsnarkose...
Nachtrag:
Lt. Zählung eines anderen Forums waren durchschnittlich gerade mal 7 % der gezählten Kastras, gezählt wurden bisher ca 850, tödlich.
Das sind Wurfgeschwister,hängen auch immer zusammen (wie auf dem bild zu erkennen),der händler hat auch gesagt wenn sie von klein auf zusammen aufwachsen verstehen sie sich auch,deswegen weiß ich auch nicht genau wegen einer kastration
Wenn der Händler das sagt, muss das nicht unbedingt stimmen.
In diesem Fall ist da kein Meter was dran - nicht alles glauben, was die Zoohändler einem da aufbinden wollen.
Ich rate dir weiterhin zur Kastra, Wurfgeschwister hin o. her.
Ich selbst hatte bis vor kurzem auch noch Nachwuchsböckchen aus nem Notfall hier, ebenfalls Wurfgeschwister. Hätte ich die nicht kastrieren lassen, wären die heute nicht mehr.
Entweder die Kastra, die im übrigen, sofern vom erfahrenen TA durchgeführt, in den meisten Fällen gut geht,
Und genau darin liegt das Problem. Theoretisch klingt alles immer so gut und richtig. Aber in der Praxis .... Also ich habe seit Jahren wirklich einige Tierärzte besucht und meistens musste ich sagen, was mein Tier (immer Kleinnager) eventuell hat und worauf man achten sollte. Auch wurden schon einige meiner Kleinnager operiert und das von erfahrenen Ärzten und ich weiß sehr wohl wie die Praxis aussieht und welche Gefahren dahinter stecken. Einigen Tieren hat eine OP das Leben gerettet, andere sind jedoch leider dabei verstorben, auch bei den erfahreneren Ärzten. Aus diesem Grunde wäre ich bei einer Kastration solch kleiner Nager einfach sehr vorsichtig.
Soll wohl heißen, via Inhalationsnarkose?
Injektionsnarkose ist doch um einiges riskanter als Inhalationsnarkose...
Injektionsnarkose überlebt ein solch kleines Tier in der Regel gar nicht, es sei denn es wird nur so wenig gegeben, dass das Tier noch alles mitbekommt. Mittlerweile gibt es jedoch noch eine Narkoseform, die besser vertragen wird oder ggf. besser ist als die reine Inhalationsnarkose.
Zu einer OP gehört noch mehr als die Narkoseform an sich (die natürlich entscheidend ist für Leben und Tod (bei Mensch und Tier)
Eine gute Zusammenfassung hat Christine Wilde geschrieben. Hier mal der Link für alle:
http://diebrain.de/ma-tuv.html#op
Aber alles noch so kluges Wissen hilft nichts wenn der Tierarzt, den man gerade aufsucht die Erfahrung mit Mäusen nicht hat. Und dies kommt leider häufig vor. Insbesondere auch aus dem Grund, weil eine OP einfach teuer ist, egal ob ein Hund oder eine Maus operiert wird, der Hundehalter aber eher bereit ist, diese Kosten zu tragen.
Wie viel es kostet müsstes du dann mit dem Tierarzt besprechen.
Admin
Hallo,
i.d.R. kostet eine Kastra zwischen 30 u. 70 euro, je nach Tierarzt.
Aus diesem Grunde wäre ich bei einer Kastration solch kleiner Nager einfach sehr vorsichtig.
Sicherlich sollte man vorsichtig sein, jedoch geht die Böckchenhaltung einfahc nicht, wie die Erfahrungen vieler erfahrener u. langjähriger Maushalter zeigt in den seltensten Fällen gut. Ich würde mal schätzen, in 1 % aller Fälle geht's gut, in den verbleibenden 99 % nicht. Dagegen wirken die ca 93 % Überlebenschance bei ner Kastra richtig gut.
Aber alles noch so kluges Wissen hilft nichts wenn der Tierarzt, den man gerade aufsucht die Erfahrung mit Mäusen nicht hat. Und dies kommt leider häufig vor. Insbesondere auch aus dem Grund, weil eine OP einfach teuer ist, egal ob ein Hund oder eine Maus operiert wird, der Hundehalter aber eher bereit ist, diese Kosten zu tragen.
Deshalb unbedingt einen mauskundigen TA aufsuchen, bei diesen geht i.d.R. alles gut. Wenn du mir deine PLZ u. Wohnort per PN schickst, kann ich dir gerne einen raussuchen.
Benny
Hallo,
dann hatte ich mit meinen Böckchen wohl bis jetzt immer Glück. Haben ohne Kastration und auch ohne Hinrichtung gelebt.
Mehr als zwei würde ich jedoch grundsätzlich nicht zusammenhalten.
Und wenn mich jemand fragt rate ich auch zu Weibchen, weil das einfacher ist.
Ich gehe mal davon aus, dass ihr eure Zahlen aus dem Internet habt. Bedenken muss man dabei, dass im Internet meist die Leute schreiben, die tatsächlich Probleme mit den Tieren haben (einfach um Hilfe zu bekommen) und daher all die, die diese Probleme nicht haben zum großen Teil gar nicht erfasst sind (wie z.B. meine Mäuse).
Daher sind die Prozentangaben schon sehr fragwürdig.
Admin
Ich gehe mal davon aus, dass ihr eure Zahlen aus dem Internet habt. Bedenken muss man dabei, dass im Internet meist die Leute schreiben, die tatsächlich Probleme mit den Tieren haben (einfach um Hilfe zu bekommen) und daher all die, die diese Probleme nicht haben zum großen Teil gar nicht erfasst sind (wie z.B. meine Mäuse).
Lediglich die Zahlen zur Kastra waren reele Zahlen - die restl. dürften alles, zumindest die von mir, Schätzwerte sein. Ich denke jedoch mit unserer Schätzung liegen wir gar nicht mal so verkehrt.
Falls du uns noch immer nicht glauben willst, schau mal hier (letzter Absatz, gnz am Ende).