Hey ich hab mir 2 Farbmäuse gekauft und hab mir gedacht ich zeig sie euch mal :wink: Sind 4 wochen alt
Hier sind meine beiden süßen
Hier einmal beide zusammen :wink:

links ist
Uschi und rechts ist
Susi
Einmal beide im Futtertopf

Sorry erkennt man leider nicht so gut
Einzelfoto von Uschi
Und Susi wollte nicht so richtig deswegen erkennt man ihn nicht so gut
hoffe sie gefallen euch
p.s. es sind beide männchen

Hallo,
Erstmal: Hübsche Kerlchen;-)
Den Plastiknapf, wie auf Bild 2 u. 3 zu erkennen, würde ich entfernen.
Verschluckte Plastikteile können schlimme Verletzungen verursachen, welche bis zum tod führen können.
Falls das auf dem letzten Bild eine Gitterebene ist, erkennt man nicht so super, würde ich die ebenfalls entfernen. Die Mäusschen können mit den Füßchen in den Gittern hängen bleiben u. sich Verletzungen zuziehen. Außerdem ist's mit Sicherheit nicht angenehm, dauernd auf Gittern laufen zu müssen. Besser wären hier Holebenen, am besten zuvor mit sabberlack behandeln.
Böckchen verstehen sich in den seltensten Fällen ein Leben lang. Meist kommt es, bei den einen früher, bei den anderen später, zu üblen Revierkämpfen, welche mit dem Tod eines o. gar beider Kontrahenten enden können. Daher ist eine Kastration beider Böckchen unabdingbar. Außerdem lässt der doch recht starke Böckchenduft nach der Kastra stark nach u. die beiden können Damengesellschaft bekommen.
Liebe Grüße,
Benny
Nein das ist keine gitterebene
Das sind barfuß holzdielen
Das mit dem Plastiktopf wusste ich nicht werde ich gleich entfernen
Danke
Das sind Wurfgeschwister,hängen auch immer zusammen (wie auf dem bild zu erkennen),der händler hat auch gesagt wenn sie von klein auf zusammen aufwachsen verstehen sie sich auch,deswegen weiß ich auch nicht genau wegen einer kastration
Danke für eure antworten
ich hab keine ahnung

werde beobachten mal gucken aber im moment liegen sie zusammen gekuschelt im "noch" vorhandenden Fressnapf
Was soll eine Kastration überhaupt kosten???
Ich muss Piretj absolut zustimmen. Natürlich ist die OP ein schwerer Eingriff, und das Risiko, dass das Tier diesen nicht überlebt, ist durchaus gegeben. Trotzdem ist es für Böckchen idR die einzige Chance auf ein Leben in artgerechter Haltung.
Die OP meiner drei Kastraten hat einer leider nicht überlebt, ich weiß, wovon ich rede. Hätte ich ihnen die Chance auf ein schönes Leben nicht geboten, hätte er zwar ein paar Wochen länger gelebt, aber er wäre dabei von seinem Bruder langsam hingerichtet worden. Und auch dieser hätte schwere Verletzungen erlitten, so dass also mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens zwei Mäuse erheblichen Schaden davon getragen hätten. Und die Böckchen in schuhkartongroßen Käfigen dahinvegetieren zu lassen kann man kaum als Alternative bezeichnen.
Die Chance dass sich Böckchen auf Dauer gegenseitig in der Lift zerfetzen liegt bei über 95%. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Kastra gut überstehen, liegt bei über 90%.
Das ergibt eine Überlebenschance von max. 5% ohne Kastra, und von über 90% mit Kastra.
Ein guter TA mit Mäuseerfahrung ist natürlich Pflicht.
Es gibt übrigens keinerlei Vorwarnungen, wann sie anfangen sich zu streiten. Das kann von jetzt auf gleich passieren. Selbst eine viertel Stunde ohne sie zu trennen kann dann schon deren Tod bedeuten.
Dass sie sich in einer TB-großen Behausung meist nicht nicht streiten, ist Fakt, denn ohne Revier gibts keine Revierkämpfe. Da derartige Unterkünfte jedoch leider die Regel sind, kann man die Zahlen natürlich auch schönrechnen.
Aber wenn du den Statistiken nicht glaubst, dann fahr einfach mal ins nächste Tierheim in dem unkastrierte Böckchen sitzen, und du wirst sehen, wie viele davon z.B. noch die kompletten Ohren haben, wie viele davon keine Narben an Schwanz und Hoden haben etc. Und die werden meist noch lange nicht auf artgerechter Größe gehalten. Trotzdem treten die beschriebenen Symptome auf.
Aber wenn du Zahlen aus erster Hand willst: Bei mir hätten sich 100% der Böckchen gegenseitig umgebracht. Sie lebten dabei auf einer Grundfläche von 60x40 - laut Bundesveterinäramt etwa auf 50% der vorgeschriebenen Mindestfläche.
Die letzte Woche bis zur Kastration konnten sie nur noch auf 30x40 friedlich zusammen gehalten werden. Und das ist kein Leben für ein Tier mit einer so ausgeprägten Neugier und einem derartigen Bewegungsdrang in alle drei Dimensionen.
Jetzt leben sie auf 120x66x180 - und völlig ohne Streit und Lebensgefahr. Ohne die Kastra wäre das völlig undenkbar.