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Normale Version: guter und günstiger Tierarzt für Kastration in BaWü gesucht
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Hallo,

bei mir wohnen zwei Mäusegruppen - eine besteht aus 3 Böckchen, und eine aus zwei Weibchen. Bisher vertragen sich noch alle gut, allerdings kommt es bei den Böckchen ab und zu zu Streit - einer kann die beiden anderen manchmal nicht leiden und beißt sie. Es sind alles Geschwister (ca. 15 Wochen alt), die bisher immer sehr beengt lebten. Jetzt haben sie etwas mehr Platz, (65x40x50 BxTxH), was ich ihnen auch gerne gönnen möchte, sie sollen ja nicht leben wie in einer Sardinenbüchse. Zerfleischen sollen sie sich aber auch nicht.
Die Streitereien liefen bisher noch recht harmlos ab, auch wenn es bei einer Maus vor ein paar Tagen schon mal leicht geblutet hatte. Ist aber seit dem nicht wieder passiert.
Wenn es heftiger zu werden schien, hab ich sie für ein paar Stunden bzw. auch mal über Nacht in ein enges Gehege gepackt, wo sie dann erst raus durften, wenn sie friedlich aneinander gekuschelt schliefen. Danach gings meist wieder besser, ist aber wohl keine Dauerlösung.

Mein Tierarzt hier verlangt für eine Kastration 50 Eur, was bei drei Tieren natürlich dann ein Haufen Geld ist.
Daher suche ich einen guten und günstigen Tierarzt, der das ganze für mich günstiger machen könnte.
Dann teilen sich hoffentlich alle zusammen ein einziges Gehege mit 120x40x50 + Aufbau, und ein Tunnel zu einer Mäuseburg ist auch noch geplant. Das kann ich aber nur für eine Gruppe realisieren, denn mein Platz ist auch begrenzt.

Bitte nicht falsch verstehen:
Ist nicht so, dass mir die Drei das Geld nicht wert wären, aber es liegt halt auch nicht auf der Straße, und so lange ich noch Zeit habe, suche ich noch nach günstigen Alternativen.
Wenn eine Maus gejagt wird, flitzt sie fiepend durchs Gehege und flüchtet sich in ihren Blumentopf (ihr Mäusehaus, das Loch ist auf etwa 20mm erweitert worden, das ist der Eingang). Die andere kommt da zwar mit hinterher, ist im Topf drin aber friedlich, guckt etwas doof, und geht dann meist wieder raus oder beschäftigt sich anderweitig da drinnen. Ich sehe die Mäuse also (noch) nicht in akuter Gefahr.
Hi Jaw, und erstmal herzlich Willkommen im Forum!

Dein geplantes Mäuseheim klingt klasse! (Du hast Recht, wie sie jetzt leben, ist nämlich eigentlich immer noch zu klein, aber für unkastrierte Mäuseböcke ist es fast schon wieder zu groß...)
Und Du hast schon ganz richtig erkannt - dauerhaft kann das so nicht gutgehen. Es gibt ja bereits die ersten Kämpfe und Käbbeleien... das kann ganz schnell umschlagen in richtig ernste Kämpfe, die auch tödlich enden können (meist kommt sowas unvermittelt und über Nacht... Daher schätze ich die Lage schon etwas ernster ein als Du...)

Natürlich sind 50 Euro für eine Kastra kein Pappenstiel - keine Frage... Ob Du allerdings einen Tierarzt findest, der das preisgünstiger macht... puuuh... (Ich schreib´ Dir dazu gleich mal ´ne PN Wink )

Solltest Du nicht für alle drei Böckchen gleichzeitig das Geld aufbringen können, so wäre eine Möglichkeit, den Tierarzt um Ratenzahlung zu bitten (ist keine Schande, und viele Tierärzte machen das durchaus!) Zum anderen könntest Du die Mäuse auch nacheinander kastrieren lassen - das würde dann natürlich länger dauern, und sie müssten noch länger klein sitzen, aber es wäre dann nicht so viel Geld auf einmal... Und jeder kastrierte Bock ist eine potenzielle Gefahr weniger... sie sollten dann trotzdem noch alle drei zusammen wohnen und später auch zusammen zu den Mädels ziehen - wenn Du sie einzeln kastrieren und zu den Mädels setzen würdest, dann würden sie sich nämlich nicht mehr vertragen...
So, wie es sich nämlich anhört, sollten Deine Kerlchen doch baldmöglichst kastriert werden...
LG, seven
Danke für die schnelle Antwort. Laut Mauscalc ist das Gehege ohne Unterteilung und ohne Aufbau für 5 Mäuse geeignet. Sollte ohne die Unterteilung dann also passen.
Das mit den Kämpfen ist mir bewusst - ich hab in den letzten Wochen einige Stunden zu Farbmäusen recherchiert.
Drum will ich die Angelegenheit ja auch nicht auf die lange Bank raus schieben, die Kastration sollte schon in den nächsten 2 Wochen vollzogen werden.

Wenn eine Kastration ansteht, dann will ich die schon für alle gleichzeitig machen, denn ich denke, es ist für sie weit weniger belastend, wenn sie ein mal alle zusammen zum Tierarzt müssen, und nicht nacheinander eine Maus nach der anderen für einen Tag verschwindet, und dann schwer verletzt oder doch zumindest stark geschwächt wieder zurück kommt. Das muss auf die verbleibenden Mäuse fürchterlich stressig und belastend wirken.
Natürlich werden dann alle 5 mit einem mal vergesellt. Sie können sich jetzt ja auch schon riechen, und es sind Geschwister, die nie dauerhaft getrennt waren - zwar in verschiedenen Käfigen, aber nie weit auseinander. Auch jetzt können sie sich sogar am Rand der Trennwand beschnüffeln, was sie auch eifrig tun. Mehr geht dort allerdings nicht.

Ratenzahlung wäre eine gute Idee, mal hören, was der TA dazu meint. Da er aber schon langwieriger Tierarzt in unserer Familie ist, denke ich, müsste das eigentlich gehen. Allerdings weiß ich nicht, ob er Erfahrung mit Mäusen hat. Ratten hat er schon kastriert, und ist an sonsten auch ein sehr kompetenter und sorgfältiger Arzt.

Ernsthafte Streitereien sind seit Vorgestern auch nicht mehr aufgetreten. Die beiden 'Opfer' haben schnell gelernt, dass sie in ihrem Mäusehaus verschont werden. Er scheint jetzt auch nicht mehr so fest zu zwicken.

Ach ja: die Mäuse mussten einen Käfigwechsel über sich ergehen lassen, in dem zuvor eine andere Maus lebte. Das hat die Streitereien sicher noch begünstigt.

Vielen Dank auch für die PN, ich werd sie gleich mal befolgen.

Fotos von den 5 Nasen stell ich hoffentlich bald noch rein.
Huhu!
"Nacheinander kastrieren" bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass immer eine Maus für einen Tag verschwindet - das würde wahrscheinlich sogar in die Hose gehen, da die beiden anderen den "Verschwundenen" nach einem Tag nicht mehr in ihrem Rudel haben wollten. Wenn, dann müssten schon immer alle drei mitkommen (unser unkastrabler Pimpf hat seine 5 "großen" Brüder auch zur Kastra begleitet...) Aber Du hast natürlich Recht, auch das wäre mit Sicherheit jedes Mal Stress für alle Mäuschen... Insofern wäre die gleichzeitige Kastra von allen dreien natürlich die Optimallösung, und ich hoffe, dass Du einen kastra-erfahrenen und preisgünstigen Tierarzt findest!

Das mit dem Gitter-an-Gitter-Wohnen ist für die Kerlchen unter Umständen übrigens nicht so gut - sie riechen die Mädels, sie wollen gern ran, aber sie können nicht... Das bedeutet Stress für sie... Dazu sehen sie sich ja noch gegenseitig als Konkurrenten, und womöglich befürchten sie halt, dass einer von ihnen mal das Glück hat, an die Mädels ranzukommen, und sie nicht... Aber sie leben in einem gemeinsamen Käfig mit Trenngitter, wenn ich das jetzt richtig verstehe? Da kann man natürlich schlecht was trennen... Umso eiliger wird´s mit der Kastra...

LG, seven
Naja, nicht 'nen ganzen Tag, aber doch schon für einige Stunden.

Die 120 cm des Käfigs sind mit einer Plexiglasscheibe etwa in der Mitte aufgeteilt - die 3 Böckchen haben etwas mehr Platz als die beiden Weibchen.
Seitlich ist an der Trennscheibe etwa 2mm Platz, durch die können sie sich anstubsen und beschnüffeln. Meistens pennen die beiden Weibchen allerdings in einem riesigen Strohhaufen.
Eine komplette Trennung in vollständig eigene Käfige ist mir leider nicht möglich, da ich nicht mehrere Käfige habe.
Ich hoffe, dass der vertraute Geruch die hoffentlich baldige VG erleichtern wird. Bis dahin kann ich allerdings unmöglich eine der beiden Gruppen im 'Schuhkarton' halten.

Naja, bald können sie hoffentlich zusammen ziehen.
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